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Unsere Haut unterliegt einerseits dem biologischen und andererseits dem umweltbedingten Alterungsprozess. Letzterer wird vor allem durch den sogenannten oxidativen Stress wie z.B. UV-Bestrahlung und Rauchen verursacht. Beide Alterungsprozesse verlangsamen den Hauterneuerungsprozess. Dabei geht die Kollagen-, Elastin- und Lipidproduktion zurück. Die Haut verliert dadurch an Spannkraft und feine Linien sowie Augenfältchen werden sichtbar. Zudem wird die Haut trocken und rau. Als weitere Folgen können neben der Alterung auch Vorstufen von Hautkrebs oder Hautkrebs entstehen.
Es macht in der Tat wenig Sinn, wenn sie sich als Patient teilweise aufwändigen, auch schmerzhaften und teuren Therapien zur Verbesserung ihres Hautbildes bzw. Sanierung ihrer verschiedenen Hautkrebsdformen unterziehen und hernach keine weiteren vorbeugenden Massnahmen zur Verminderung einer weiteren Hautschädigung treffen.
Antiageing Set
Aus diesem Grund bieten wir Ihnren ein Anti-ageing und Präventions Set zu Vorzugskonditionen an. Die Produkte dieses Sets werden im Anschluss an die von und durchgeführten medizinischen (aktinische Keratosen, Praekanzerosen oder Basaliome) und auch kosmetischen Behandlungen angewendet. Das Set beinhaltet ausgewählte Produkte führender Hersteller welche uns überzeugen. Die Palette ist individuell zusammenzustellen, soll sich aber in sich ergänzen. So gehören neben einem Lichtschutzpräparat immer eine oder mehrere Anti-ageing Produkte dazu. Diese helfen Ihnen, kommende Schädigungen ihres Hautbildes zu vermindern und so das erreichte, kosmetische und medizinische Resultat der durchgeführten Behandlung zu verlängern.
Allerdings ist es damit noch nicht getan. Zur weiteren Verbesserung Ihres Risikoprofils braucht es auch Ihr aktives Mittun, Ihren aktiven Beitrag zur Prävention.
Diese Prävention folgt mehreren Strategien:
Vermeidungsstrategie:
- Vermeiden von weiteren Schädigungen durch eine ausgewogene, gesunde Lebensweise
- Vermeiden von Übergewicht
- Vermeiden von übermässigem Stress und Burn-out
- Vermeiden von Konsumsgiften (Nikotin, Kokain, Sniffen, Kiffen).
- Vermeiden von übermässiger Sonnenexposition
- Vermeiden von übermässigem Multimediakonsum (Spielsucht, psychische Isolation).
Aktivierungstrategie:
Ausreichend Schlaf, reichlich Flüssigkeits¬aufnahme, genügend Bewegung an der frischen Luft zur Anregung des Immunsystems („Hardening“ des Gesamtsystems, vergleiche Anti Ageing durch Sport), aktive Suche nach realen sozialen Kontakten in Familie und Vereinen (Psychohygiene)
Schutzstrategie
Schutz vor allem vor äusseren Einflüssen mittels Sonnencremes und Kälteschutz (auch immer Austrocknungsschutz). Tatsächlich ist die ultraviolette Strahlung im Sonnenlicht der Hauptfaktor für beschleunigte Hautalterung. Auch die Bräune aus der Steckdose ist nicht besser als die natürliche Sonne, denn das langwellige UV-A-Licht der Solarienröhren dringt tief in die Haut ein und zerstört dort die elastischen Bindegewebsfasern – die Haut altert schneller. Die Verwendung von Lichtschutzpräparaten gilt daher als wichtigste Massnahme, um Falten und Verkrebsung vorzubeugen. Hauteigene Lipide (Fettstoffe wie z. B. Ceramide) sowie Feuchthaltestoffe (Moisturizer), Antioxidanzien helfen die Haut gesund und geschmeidig zu halten.
Ausgewogene Ernährung und angepasste Kleidung zur Verhinderung von Krankheiten (Erkältungen, Grippe usw. stellen immer auch einen oxidativen Stress dar)
Reparative Massnahmen:
Anwendung von Hautcremes mit Vitamin A (Retinol) und/oder Antioxidanzien (Vitamine C + E + Q10) Rückbildung von bereits bestehenden Schädigungen durch kosmetische aktive Substanzen, Förderung der Durchblutung durch Bewegung und optional Zufuhr vom Antistress Vitaminen (Stichwort „Functional Food“).
Therapeutische Massnahmen: Botulinumtoxin (Vistabel™), Chemical Peeling, Hyaluronsäurefiller, Laser-Resurfacing, Photodynamische Therapie, IPL Photofacial usw.
Anti Ageing durch Sport – Anti ageing während dem Sport
Für Viele gehört die sportliche Bewegung in der Natur zum Alltag. Sport steigert das Wohlbefinden, hält gesund, kann allein oder in der Gruppe Spass machen. Dieser positive Einfluss auf die Psyche wirkt sich auch auf Hautkrankheiten aus, insbesondere Ausdauer-Sportarten wie Laufen, Radfahren, Wandern. Auch Sportarten mit mehr meditativem Charakter wie Yoga, autogenes Training, Chi Gong, Kung Fu und weitere Kampfsportarten Wirken sich positiv auf das Gesamtbefinden und somit auch auf die Haut aus
Viele Sportarten finden im Freien statt. Sportlerinnen und Sportler sind hier einer Vielzahl von Umwelteinflüssen, in erster Linie Sonnenstrahlen, Temperaturen und Allergenen ausgesetzt. An erster Stelle steht die Sonnencreme mit genügend Lichtschutz. Die Cremes enthalten UV-Filter, die in der obersten Hautschicht wirken. Mechanische oder physikalische Filter wie Zinkoxid legen sich auf die Haut und reflektieren die UV-Strahlen. Chemische Filter nehmen das UV-Licht auf (Absorption) und geben dabei Wärme ab. Es sollte eine Creme mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 40 gewählt werden. Idealerweise verwendet man zudem eine Creme mit ausgewiesenem Schutz auch vor den UVA-Strahlen, da der LSF nur den UVB-Schutz beschreibt. Ein Hinweis auf guten UVA-Schutz ist beispielsweise "Australischer Standard". Die Wasserfestigkeit der Creme sollte selbstverständlich sein, insbesondere für Wassersportler.
Nicht ausser acht gelassen werden darf die Sonnenbrille. Die Farbe der Gläser ist dabei irrelevant. Wichtig ist neben ausreichender Grösse, die die Augen vollständig bedecken, der Hinweis UV 400 oder 100 Prozent UV-Schutz sowie Markierungen auf dem Bügel wie CE oder EN1836:1997.
Trotz aller Sonnenschutz-Massnahmen ist es nach wie vor ratsam, die Sonne in der Mittagszeit mit der höchsten Exposition zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden. Für Sportarten im Freien ist die ideale Trainingszeit der frühe Morgen, dann sind im Sommer auch die Ozonwerte noch tief.
Probleme finden sich auch durch das Schwitzen. Das Milieu des Schweisses ist ideal für Bakterien und Pilze, die sich hier schnell ansiedeln können. Hinzu kommt der unangenehme Geruch. Diesem wirken geeignete Deos zum Beispiel mit dem Wirkstoff Farnesol entgegen, die gleichzeitig die bakterielle Besiedlung verhindern. Deshalb sollte nach dem Training geduscht werden. Allerdings: Zu häufiges, zu heisses und zu langes Duschen trocknet die Haut aus und macht sie anfälliger für Umwelteinflüsse und Infektionen. Also kurz und kühl, denn Duschen dient der Hautreinigung und nicht der Seelenpflege Idealerweise verwendet man dazu rückfettende Duschgels oder -öle, in Kombination mit Körperlotionen oder -ölen.
Daneben spielt die Kleidung eine wichtige Rolle. Zum einen darf sie nicht zu eng sein, da sich an den Scheuerstellen schnell Ekzeme oder Pilzinfektionen bilden können. Zum anderen muss das Material angemessen und verträglich sein. Die heutigen, modernen Mikrofasergewebe sind in der Regel gut hautverträglich und bezüglich der Schweissaufnahme sogar der Baumwolle überlegen (Diese gibt die Feuchtigkeit nämlich nicht nach aussen ab). Gelegentlich können Allergien durch Kunstfasern in Sportkleidung bedingt sein. Zum Thema Sonnenschutz durch richtige Kleidung: Dunkle Farben schützen besser als helle, Nylon mehr als Baumwolle. Hält man das Material gegen das Sonnnenlicht und kann gegen die Sonne schauen, ohne geblendet zu werden, bietet es genügend Schutz. Mittlerweile gibt es auch Textilien mit eingebautem UV-Schutz, die entsprechend gekennzeichnet sind.
Von Make up beim Sport ist abzuraten. Wer trotzdem auf kosmetische Farbspiele nicht verzichten möchte, sollte auf gut verträgliche wasserfeste Produkte zurückgreifen.
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